Art. Nr.: 28406 | Lieferant-Nr.: SF30
Schmutzfänger Messing 1 1/4"
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FAQ
Produkt- und Sicherheitsinformationen (GPSR)
HHG Haustechnik Handels GmbH
Neunkirchener Straße 6-8 07952 Pausa-Mühltroff
Email: info@atmos-deutschland.de
Produkt:
Schmutzfänger Messing 1 1/4"
Modell:
11704101
Sicherheitshinweise
Gültig für: Schmutzfänger, Rücklaufanhebungen, Ladeventile, Laddomat-/Ladeeinheiten, Pumpengruppen, thermische Ablaufsicherungen, Sicherheitsarmaturen, Ventile, Temperaturfühler und vergleichbares hydraulisches Zubehör für Holzvergaserkessel, Scheitholzkessel und Pelletkessel.
WICHTIG: Lesen und beachten Sie vor Auswahl, Montage, Inbetriebnahme und Verwendung die Montage-, Bedienungs- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Herstellers. Eine falsche Auswahl, Dimensionierung oder Montage sicherheitsrelevanter Komponenten kann zu Überhitzung, Überdruck, Verbrühungen, Wasserschäden und schweren Schäden an Heizkessel und Heizungsanlage führen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
- Verwenden Sie das jeweilige Zubehör ausschließlich für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck.
- Das Bauteil muss hinsichtlich Betriebsdruck, Temperaturbereich, Anschlussgröße, Durchfluss, Heizmedium und Einbausituation für die jeweilige Heizungsanlage geeignet sein.
- Die vom Hersteller angegebenen maximalen Betriebsdrücke und Temperaturen dürfen nicht überschritten werden.
- Vorgeschriebene Einbaulagen und Durchflussrichtungen sind einzuhalten.
- Sicherheitsrelevante Komponenten dürfen nicht durch ungeeignete oder nicht ausreichend dimensionierte Bauteile ersetzt werden.
- Eigenmächtige Veränderungen an Sicherheits- und Regelungseinrichtungen sind nicht zulässig.
Montage und hydraulischer Anschluss
ACHTUNG – FEHLERHAFTE MONTAGE KANN ZU ÜBERHITZUNG, ÜBERDRUCK UND SCHWEREN ANLAGENSCHÄDEN FÜHREN!
- Auswahl, Dimensionierung, Montage und Inbetriebnahme müssen entsprechend den Herstellerangaben und der vorgesehenen Anlagenhydraulik erfolgen.
- Arbeiten an Heizungsanlagen und sicherheitsrelevanten Komponenten dürfen nur von entsprechend qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
- Vor der Montage ist die Heizungsanlage außer Betrieb zu nehmen, ausreichend abkühlen zu lassen und erforderlichenfalls drucklos zu machen.
- Sämtliche Anschlüsse müssen fachgerecht, spannungsfrei und dauerhaft dicht ausgeführt werden.
- Vorgeschriebene Durchflussrichtungen sind zu beachten.
- Nach Montage und Befüllung müssen sämtliche Verbindungen auf Dichtheit und die Komponenten auf ordnungsgemäße Funktion geprüft werden.
Druck- und Verbrühungsgefahr
ACHTUNG – HEISSES HEIZUNGSWASSER UND SYSTEMDRUCK!
- Heizungsanlagen können sehr heißes Wasser oder Dampf unter Druck enthalten.
- Öffnen oder demontieren Sie keine Ventile, Verschraubungen, Pumpen oder sonstigen Bauteile an einer heißen oder unter Druck stehenden Anlage.
- Vor Wartungs- oder Austauscharbeiten muss der betreffende Anlagenbereich ausreichend abgekühlt und erforderlichenfalls drucklos gemacht werden.
- Austretendes heißes Wasser oder Dampf kann schwere Verbrühungen verursachen.
- Bei Undichtigkeiten ist die Anlage entsprechend der Gefährdung außer Betrieb zu nehmen und fachgerecht instand zu setzen.
Rücklaufanhebung und Ladeeinheiten
ACHTUNG – FEHLERHAFTE FUNKTION KANN ZU ÜBERHITZUNG UND KESSELSCHÄDEN FÜHREN!
Rücklaufanhebungen und Ladeeinheiten dienen der vorgesehenen hydraulischen Einbindung des Heizkessels und der Regelung der Rücklauftemperatur bzw. Wärmeübertragung zum Heizsystem oder Pufferspeicher.
- Die Einheit muss hinsichtlich Leistung, Temperaturbereich und Durchfluss zum jeweiligen Heizkessel und zur Anlagenhydraulik passen.
- Beachten Sie die vorgeschriebene Einbaulage und Fließrichtung.
- Thermostatische Einsätze, Ventile und Pumpen dürfen nicht eigenmächtig verändert, blockiert oder entfernt werden.
- Die für den Heizkessel erforderliche Mindest-Rücklauftemperatur ist entsprechend den Herstellerangaben einzuhalten.
- Eine unzureichende Rücklauftemperatur kann Kondensation, Ablagerungen, Korrosion und Schäden am Heizkessel begünstigen.
- Eine Störung der Wärmeabfuhr kann zu gefährlicher Überhitzung des Heizkessels führen.
- Nach Wartungsarbeiten ist die ordnungsgemäße Zirkulation und Funktion der Ladeeinheit zu prüfen.
Pumpen und elektrische Komponenten
ACHTUNG – STROMSCHLAG- UND VERLETZUNGSGEFAHR!
- Elektrische Pumpen und Regelungskomponenten dürfen nur entsprechend den Herstellerangaben angeschlossen werden.
- Erforderliche Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von entsprechend qualifizierten Elektrofachkräften durchgeführt werden.
- Vor Arbeiten an Pumpen und elektrischen Komponenten ist die Spannungsversorgung sicher zu unterbrechen.
- Pumpen können automatisch anlaufen.
- Beschädigte Leitungen, Stecker oder elektrische Komponenten dürfen nicht weiterverwendet werden.
- Pumpen dürfen nicht entgegen den Herstellerangaben trocken betrieben werden.
- Elektrische Komponenten sind vor Wasser und unzulässiger Feuchtigkeit zu schützen.
Thermische Ablaufsicherung
ACHTUNG – SICHERHEITSEINRICHTUNG GEGEN GEFÄHRLICHE ÜBERHITZUNG!
Die thermische Ablaufsicherung ist bei dafür vorgesehenen Festbrennstoffkesseln eine wichtige Sicherheitseinrichtung zur Begrenzung unzulässig hoher Temperaturen.
- Verwenden Sie ausschließlich eine für den jeweiligen Heizkessel und Einsatzzweck geeignete thermische Ablaufsicherung.
- Montage, Anschluss und Positionierung des Temperaturfühlers müssen entsprechend den Vorgaben des Kessel- und Bauteilherstellers erfolgen.
- Die thermische Ablaufsicherung darf niemals abgesperrt, überbrückt, blockiert, manipuliert oder außer Funktion gesetzt werden.
- Die erforderliche Kaltwasserversorgung muss jederzeit entsprechend den Systemanforderungen gewährleistet sein.
- Die Ablaufleitung muss so ausgeführt sein, dass das bei einer Auslösung austretende heiße Wasser sicher abgeführt wird.
- In der erforderlichen Sicherheitsstrecke dürfen keine unzulässigen Absperreinrichtungen eingebaut werden.
- Die Funktion der thermischen Ablaufsicherung muss entsprechend den Herstellerangaben regelmäßig kontrolliert werden.
- Bei einer defekten oder nicht funktionsfähigen thermischen Ablaufsicherung darf ein Heizkessel, für dessen sicheren Betrieb diese erforderlich ist, nicht weiterbetrieben werden.
Gefahr durch austretendes Heißwasser
ACHTUNG – VERBRÜHUNGSGEFAHR BEI AUSLÖSUNG DER THERMISCHEN ABLAUFSICHERUNG!
Bei einer Überhitzung kann die thermische Ablaufsicherung automatisch öffnen. Dabei kann sehr heißes Wasser durch die Ablaufleitung abgeführt werden.
- Berühren Sie während oder unmittelbar nach einer Auslösung keine heißen Leitungen oder Armaturen.
- Ablaufleitungen dürfen nicht verschlossen oder blockiert werden.
- Der Auslauf muss so angeordnet sein, dass Personen durch heißes Wasser oder Dampf nicht gefährdet werden.
- Nach einer Auslösung ist die Ursache der Überhitzung zu ermitteln und die Anlage vor der weiteren Nutzung fachgerecht zu überprüfen.
Schmutzfänger und Filter
- Schmutzfänger müssen entsprechend der vorgesehenen Durchflussrichtung und Einbaulage montiert werden.
- Ein verschmutzter oder verstopfter Schmutzfänger kann den Durchfluss reduzieren und die Funktion der Heizungsanlage beeinträchtigen.
- Schmutzfänger sind entsprechend den Betriebsbedingungen und Herstellerangaben regelmäßig zu kontrollieren und zu reinigen.
- Vor dem Öffnen eines Schmutzfängers muss der betreffende Anlagenbereich abgekühlt, abgesperrt und erforderlichenfalls drucklos gemacht werden.
- Beachten Sie beim Öffnen, dass sich heißes Heizungswasser im Gehäuse befinden kann.
- Nach Reinigung oder Wartung ist das Bauteil wieder ordnungsgemäß zu verschließen und auf Dichtheit zu prüfen.
Ventile und Sicherheitsarmaturen
- Ventile müssen für Druck, Temperatur, Heizmedium und vorgesehenen Einsatzzweck geeignet sein.
- Vorgeschriebene Durchflussrichtungen sind einzuhalten.
- Sicherheitsrelevante Ventile dürfen nicht durch vorgeschaltete Absperreinrichtungen unwirksam gemacht werden.
- Ventile und Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht blockiert oder manipuliert werden.
- Schwergängige, undichte oder beschädigte Armaturen müssen fachgerecht überprüft und erforderlichenfalls ausgetauscht werden.
Frostschutz
- Wasserführende Komponenten müssen vor Frost geschützt werden.
- Gefrierendes Wasser kann Ventile, Pumpen, Gehäuse und Rohrleitungen beschädigen oder zum Bersten bringen.
- Besondere Aufmerksamkeit ist Kaltwasserleitungen und Anschlüssen thermischer Ablaufsicherungen in frostgefährdeten Bereichen zu widmen.
- Frostschutzmaßnahmen dürfen die Funktion von Sicherheitseinrichtungen nicht beeinträchtigen.
Reinigung, Wartung und Kontrolle
- Zubehör und Sicherheitseinrichtungen sind entsprechend den Herstellerangaben regelmäßig zu kontrollieren und zu warten.
- Kontrollieren Sie insbesondere auf Undichtigkeiten, Korrosion, Verschmutzungen, ungewöhnliche Geräusche und Funktionsstörungen.
- Vor Wartungsarbeiten ist die Anlage auszuschalten, ausreichend abkühlen zu lassen und erforderlichenfalls drucklos zu machen.
- Bei elektrischen Komponenten ist zusätzlich die Spannungsversorgung sicher zu unterbrechen.
- Defekte oder nicht ordnungsgemäß funktionierende Sicherheitseinrichtungen müssen vor dem weiteren Betrieb fachgerecht instand gesetzt oder ausgetauscht werden.
- Nach Wartungsarbeiten sind Dichtheit und ordnungsgemäße Funktion der betroffenen Komponenten zu überprüfen.
Veränderungen und Ersatzteile
- Eigenmächtige Veränderungen an hydraulischen, elektrischen oder sicherheitsrelevanten Komponenten sind nicht zulässig.
- Thermische Ablaufsicherungen, Pumpen, Ventile, Temperaturfühler und andere Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht manipuliert oder außer Funktion gesetzt werden.
- Verwenden Sie ausschließlich geeignete und für den jeweiligen Einsatzzweck vorgesehene Ersatz- und Zubehörteile.
- Provisorische Reparaturen an sicherheitsrelevanten Komponenten sind unzulässig, wenn dadurch deren sichere Funktion nicht gewährleistet ist.
Hinweis: Diese Sicherheitsinformationen dienen der allgemeinen Information für die angebotene Produktgruppe. Sie ersetzen nicht die produktspezifischen Montage-, Bedienungs- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Herstellers. Insbesondere Betriebsdruck, Temperaturbereich, Dimensionierung, Einbaulage, Durchflussrichtung sowie die hydraulische und sicherheitstechnische Einbindung sind den Unterlagen des konkreten Produkts und des jeweiligen Heizkessels zu entnehmen.



























